Förderprogramm

Die TUM: Junge Akademie (TUMJA) versteht sich als ein Stipendienprogramm für wissenschaftlich interessierte Studierende der TUM und ihrer Partnerhochschulen. Das Programm fördert seine Stipendiaten auf dem Weg zu aufgeschlossenen, verantwortungsbewussten und reflektierten Persönlichkeiten aus, die mit ihrem intellektuellen Potential konstruktive und verantwortungsvolle Impulse in die Gesellschaft einbringen.

Dies wird realisiert durch:

  1. Eine Spielwiese, um die wissenschaftliche Projektarbeit zu entdecken. Dazu stellt die TUMJA methodisch den Freiraum, mittels dessen das Projektmanagement und die Organisation unterstützt werden, einschließlich der Definition von Zielen und des Zeitmanagements.
  2. Heranleitung der Stipendiaten an die wissenschaftliche Forschung. Daher motiviert TUMJA die Studierenden für die Wissenschaft, zeigt Wege in diese auf und reduziert Unsicherheiten und Zweifel bezüglich einer möglichen, zukünftigen Promotion.
  3. Bereitstellung von grundlegenden Wissen und Kenntnissen über wissenschaftliche Forschung. Deshalb führt TUMJA die Stipendiaten in wissenschaftliche Methodik und Werkzeuge, Methoden zur Bearbeitung offener Fragestellungen und in die Kommunikation von Wissenschaft mit Vorträgen, Präsentationen, Publikationen und Postern an verschiedene Zielgruppen ein.
  4. Eine Chance, individuelle und überfachliche Kompetenzen zu entwickeln. Daher spricht TUMJA die interdisziplinäre Zusammenarbeit, Konfliktmanagement, Kooperation mit institutionellen Partnern und Fachkräften, Präsentationsfähigkeiten und Kreativität an. Darüber hinaus werden Teamarbeit, die Interaktion zwischen Wissenschaft und Gesellschaft sowie deren gegenseitige Beeinflussung in den Fokus gestellt.
  5. Die Verfügbarmachung eines leistungsstarken und diversen Netzwerks. Daher unterstützt TUMJA Studierende, um in den Kontakt mit fachbezogenen Experten, Führungskräften sowie externe Partnern zu gelangen. Darüber hinaus unterhält sie ein wachsendes Netzwerk von hochmotivierten Studierenden und erfahrenen Alumni, die ihren Horizont erweitern wollen.
  6. Spaß und Leidenschaft. Dies ist für die Stipendiaten essentiell, um intrinsisch motiviert zu bleiben und neben dem Studium sowie anderen Verpflichtungen bei TUMJA am Ball zu bleiben.

Das Förderprogramm TUM: Junge Akademie ermöglicht den Stipendiat*innen, sich über 20 Monate hinweg frühzeitig für Wissenschaft und Forschung zu begeistern und die Wissenschaftswelt sowie die Realisierung eines forschungsnahen Projekts erleben zu können.

Intrinsische Motivation, Neugier und Verantwortungsbewusstsein stellen die zentralen Bausteine der Persönlichkeit der Akademie-Stipendiaten dar. Sie ergründen und erforschen aus eigenem Antrieb und Engagement etwas Neues und Unerforschtes und erleben die Höhen und Tiefen des fast zweijährigen Prozesses. Die Mitglieder erlernen Verantwortungsbewusstsein, indem sie in ihre Betrachtungen Fragen mit einbeziehen wie: Welche Einflüsse hat meine Forschung auf die Gesellschaft? Wie kann ich meinen Teil als zukünftiger Verantwortungsträger in der Gesellschaft beisteuern?

Während der aktiven Stipendienzeit organisieren sich die Stipendiat*innen in ca. 6 bis 10-köpfigen Teams und entwickeln ein selbstgewähltes Projekt, das sich an dem Jahrgangs-Call ausrichtet. Dabei werden die Teams von Tutoren und Mentoren durch den gesamten Prozess begleitet. Die Projekte unterliegen einem wissenschaftlichen Anspruch, der während der ersten sechs Monate zum Tragen kommt. Nach Abschluss der Untersuchungen und Datenerhebungen bieten diese die Grundlage zur Entwicklung eines Praxisprojektes.

Neben der Projektarbeit gestalten unsere Mitglieder durch ein Engagement in einer der Taskforces das Akademieleben aktiv mit. Dazu gehört z.B. die Planung von Exkursen, Veranstaltungen und die Betreuung von Kontakten der Akademie zu externen Partnern. Der Einbezug von Stipendiat*innen in das Organisations- und Planungsgeschehen erlaubt jedem Jahrgang die Möglichkeit einen bleibenden und positiven Effekt auf das Förderprogramm zu haben.

Die Stipendiat*innen nehmen an insgesamt sieben zwei- bis dreitägigen Seminarenwochenenden teil und entwickeln ihre Projekte:

  • Kick-Off
     Start des Jahrgangs, Themenfindung, Teambuilding

  • FutureLab I
     Recherche, Hypothesenentwicklung und Methodenfindung

  • Workshop zur Zwischenevaluation I
     Vorstellung der wissenschaftlichen Erkenntnisse, Projektmanagement

  • Symposiums-Planungswochenende
    Entwicklung eines Konzepts für das Symposium des Jahrgangs unter Einbeziehung des aktuellen Calls

  • Workshop zur Zwischenevaluation II
     Planung und Umsetzungsstatus von Praxisprojekt/Studie/Experiment

  • FutureLab II
     Veränderungsmanagement und Nachhaltigkeit

  • Workshop zur Zwischenevaluation III
     Wissen(schafts)kommunikation: Vorbereitung zur Verfassung des Projektberichts für das Jahrbuch

  • Symposium
     Wissenschaftliche Veranstaltung zur Diskussion und Reflektion des aktuellen Calls und Vorstellung der Projektarbeiten

  • Projektabschlusswochenende
     Abschluss, Feedback & Evaluation, Zertifikatsübergabe

Hier geht es zu unserem aktuellen Flyer.