Edgar Allan Poe ist der Raben-Vater der phantastischen Literatur, der Meister der Kriminal- und Gruselgeschichten. Seine Erzählung vom Hause Usher vereint Motive, die sein gesamtes Werk durchziehen: Tod und Scheintod. Das Lebendigbegrabenwerden. Die schöne Leiche einer Frau. Sehnsucht, Melancholie, albtraumhafte Angst und Wahnsinn.
Poe ist aber auch Pop: Mit erschreckender Effektsicherheit und manchmal nah am Trivialen durchwandert er in seinen Gedichten und Geschichten die verwinkelten Abgründe der menschlichen Seele. Puppenspielerin und Regisseurin Suse Wächter heftet sich an seine Fersen, um mit Puppen und Musik, Humor und Grusellust die Grenzbereiche auszuloten zwischen Tod und Leben, Heimischem und Unheimlichem. (Quelle des Textes: Residenztheater)
- Datum Do, 28.04.2015
- Uhrzeit 20:00 Uhr
- Ort Marstall (Marstallplatz 4, 80539 München)
Gerne in Begleitung, die Anmeldung erfolgt über TUMnet.