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EuroTeQ Collider 2026: Was passiert nach dem Finale?
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Sichtbarkeit im TUM-Ökosystem
Ein wichtiger nächster Schritt war in diesem Jahr die Teilnahme mehrerer Collider-Teams am TUM Entrepreneurship Day am 25. Juni 2026 auf dem TUM Stammgelände in München. Das Event brachte das Ökosystem von TUM, UnternehmerTUM und den TUM Venture Labs zusammen und bat Raum für Pitches, Austausch und Vernetzung rund um Gründung und Innovation.
Beim TUM Entrepreneurship Day nutzte Obolos die Gelegenheit für eine Pitch-Session und stellte eine Lösung vor, die NutzerInnen dabei unterstützt, sich auf relevante Online-Videoinhalte zu konzentrieren. Auch Athena und Lexelligence präsentierten dort ihre Projekte: Athena arbeitet an KI-gestützten Wissenslandkarten, die komplexe Abhängigkeiten im Systems Engineering sichtbar machen und Auswirkungen von Änderungen frühzeitig erkennbar machen, während Lexelligence eine Plattform entwickelt, die Organisationen bei der Umsetzung des EU AI Acts durch strukturierte Assessments und auditfähige Berichte unterstützt.
Die Präsenz beim Entrepreneurship Day zeigte, wie wertvoll solche Formate nach dem Collider sind. Sie verbinden frühe Ideen mit Feedback, neuen Kontakten und möglichen Entwicklungspfaden und schaffen zusätzliche Sichtbarkeit im Innovationsumfeld.
MIRA beim Naumburger Gespräch
Ein weiteres starkes Beispiel für die Zeit nach dem Finale ist MIRA. Das Team hatte den Collider an der TUM lokal gewonnen und sich damit für den EuroTeQaThon in Kopenhagen qualifiziert. Unmittelbar danach präsentierte MIRA sein Projekt auch beim 4. Naumburger Gespräch am 17. Juni 2026 in der Marienkirche am Naumburger Dom.
Die Fachtagung brachte VertreterInnen aus Politik, Behörden, Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen und bot MIRA eine außergewöhnlich sichtbare Bühne für den weiteren Austausch. So wurde deutlich, wie ein Collider-Projekt über verschiedene Formate hinweg weitergetragen und in neue fachliche Kontexte eingebunden werden kann.
Impact nach dem Programm
Gerade diese unterschiedlichen Anschlusswege zeigen, dass der Collider nicht mit dem Finale endet. Für einige Teams beginnt danach die Phase, in der Ideen in neuen Räumen getestet, geschärft und mit relevanten AkteurInnen weitergedacht werden.
Ob auf einer Startup-Veranstaltung im TUM-Umfeld oder in einem fachpolitischen Branchendialog wie dem Naumburger Gespräch: Die nächsten Schritte nach dem Collider machen sichtbar, wie aus challenge-based learning nach und nach konkreter Impact entstehen kann.