EuroTeQ Azubi‑Challenge – Informationen für Unternehmen
Impact für Unternehmen – Future Skills für Auszubildende
Die EuroTeQ Azubi‑Challenge bietet Unternehmen die Möglichkeit, reale Herausforderungen aus ihrem Betrieb gemeinsam mit Auszubildenden und Studierenden der TU München zu bearbeiten. Das Format stärkt Problemlösung, Kreativität und Verantwortungsübernahme und schafft gleichzeitig konkrete Impulse für betriebliche Fragestellungen.
Was Unternehmen erwartet
- Inhouse‑Innovation: Auszubildende entwickeln Ideen und Lösungsansätze zu echten Herausforderungen aus Ihrem Unternehmen.
- Gestärkte Mitarbeiterbindung: Nachwuchskräfte erleben Verantwortung, Wertschätzung und Wirksamkeit.
- Wissenstransfer: Austausch zwischen beruflicher und akademischer Bildung bringt neue Perspektiven in den Betrieb.
- Future Skills: Kommunikation, Teamarbeit, Innovation, Analytik und Problemlösung werden gezielt gefördert.
- Praxis‑Wissenschaft‑Brücke: Direkte Zusammenarbeit zwischen TUM‑Studierenden und Auszubildenden auf Augenhöhe
Key Facts
- Format: Eintägiger Workshop
- Ort: Technische Universität München (Innenstadt)
- Zielgruppe: Auszubildende aller Fachbereiche und Lehrjahre
- Kosten: Teilnahme ist kostenfrei
- Methodik: Challenge‑Based Learning
Case Study: Siemens x EuroTeQ Azubi‑Collider – Juni 2026
Im Juni 2026 fand der Azubi‑Collider gemeinsam mit Siemens im TUM Think Tank statt. Die Teilnehmenden — Siemens‑Auszubildende und Studierende der TUM — arbeiteten an nachhaltigkeitsbezogenen Herausforderungen aus dem Siemens‑Kontext.
Beispielthemen (Siemens‑spezifisch)
Diese Themen wurden speziell für Siemens entwickelt:
- Energieverbrauch sichtbar machen und reduzieren
- Wiederverwendung elektronischer Komponenten
- Nachhaltige Pendelwege für Auszubildende
- Ökologische Kriterien bei Materialauswahl
- Kommunikation zu nachhaltigen Routinen im Betrieb
Ablauf des Tages
Der Workshop folgte einem klaren Ablauf, der sich an Challenge‑Based Learning orientiert — aber wir passen den Verlauf immer an das jeweilige Unternehmen an.
Start: Kennenlernen, thematischer Einstieg und kurze Übungen zu Nachhaltigkeit und SDGs.
Problem verstehen: Die Gruppen wählen eine Challenge, formulieren ein Problemstatement und analysieren die Situation mit Methoden wie Leitfragen, Szenarien oder Stakeholder‑Maps.
Lösungen entwickeln: Die Teams entwickeln ein Lösungsstatement, erarbeiten erste Ideen und bereiten kurze Pitches vor.
Abschluss: Präsentationen, Feedback und gemeinsamer Ausklang.
Learnings aus dem Siemens‑Collider
Der Siemens‑Collider hat gezeigt, wie schnell Auszubildende und Studierende gemeinsam zu relevanten Einsichten kommen, wenn sie reale Herausforderungen aus einem Unternehmen bearbeiten. Wichtige Learnings aus dem Tag:
- Interdisziplinäre Teams kommen zu besseren Ansätzen, weil unterschiedliche Perspektiven zusammenfließen.
- Nachhaltigkeit wird konkret, sobald sie an echten Situationen aus dem Betrieb verankert ist.
- Die Teilnehmenden haben Verantwortung übernommen und ihre Ideen vor einem Gremium präsentiert.
- Neue Methoden und Lernorte fördern Motivation, Offenheit und Kreativität.
- Die Zusammenarbeit hat gezeigt, wie viel Potenzial entsteht, wenn junge Menschen sich aktiv mit Unternehmensfragen auseinandersetzen.
Diese Learnings zeigen, dass der Azubi‑Collider nicht nur Ideen erzeugt, sondern auch Kompetenzen stärkt, die für Unternehmen langfristig wichtig sind.
Kontakt für Unternehmen
Für Fragen oder Interesse an einer Teilnahme: euroteq@ja.tum.de




